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Die Nicht-Regierungsorganisation Al Ansars:
landesweite gegenseitige bäuerliche Hilfe
80 % der Bevölkerung Guinea-Bissaus
leben in Dörfern und Weilern. Kein Strom, kein Wasser, keine Schule, kein Arzt - in den allermeisten Dörfern ist es bis heute so.
Die UNO zählt Guinea-Bissau zu den ärmsten, am wenigsten entwickelten Ländern der Erde.
Vor diesem Hintergrund gründen im Juli 1992 sozial engagierte Guineer
die afrikanische Nichtregierungsorganisation Al Ansars.
Ihr Hauptziel: Bekämpfung von Armut und Rückständigkeit in den
Dörfern. Zu den Gründungsmitgliedern gehören einige bekannte
Intellektuelle und auch Mitglieder der Nationalversammlung
(vor allem Frauen!). Auch der Rundfunk berichtet in großem Stil
darüber. So dringt die Nachricht bis in ferne Dörfer. Und was so niemand
erwartet hatte: bald kamen fast täglich dörfliche Abgesandte von weit her,
mit Anfragen und Anmeldungen zur Mitarbeit.
Das Grundkonzept
Al Ansars ist einfach: Neben den Parzellen zur Selbstversorgung zusätzlicher
Anbau von Marktprodukten auf Gemeinschaftsflächen. Man hat in den meisten
Dörfern genügend Boden - und vielseitige Erfahrung im Feldbau haben die Bauern auch.
Al Ansars wird fachliche Beratung geben, beim Beschaffen
besseren Saatguts und neuer Früchtesorten und bei der Vermarktung helfen.
So fängt es an.
Ajuda heißt Hilfe e.V. hatte als kleine Initiativgruppe
seit 1991 verschiedene Sozialprojekte in Bissau finanziell unterstützt, rein
karitativ. Also im Grunde außenstehend.
Die Al Ansars-Projekte waren das, was wir eigentlich wollten, um unsere geringen Mittel effizient für
Entwicklung einzusetzen.
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