Dorfmädchen mit kleinem Bruder Aujuda heißt Hilfe e.V. Hilfe zur Selbsthilfe in Guinea-Bissau Ziegel für Schulbau
aktualisiert: Juni 2007  


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Die Nicht-Regierungsorganisation Al Ansars: landesweite gegenseitige bäuerliche Hilfe

80 % der Bevölkerung Guinea-Bissaus leben in Dörfern und Weilern. Kein Strom, kein Wasser, keine Schule, kein Arzt - in den allermeisten Dörfern ist es bis heute so. Alltag guineischer Frauen Die UNO zählt Guinea-Bissau zu den ärmsten, am wenigsten entwickelten Ländern der Erde.

Vor diesem Hintergrund gründen im Juli 1992 sozial engagierte Guineer die afrikanische Nichtregierungsorganisation Al Ansars. Ihr Hauptziel: Bekämpfung von Armut und Rückständigkeit in den Dörfern. Zu den Gründungsmitgliedern gehören einige bekannte Intellektuelle und auch Mitglieder der Nationalversammlung (vor allem Frauen!). Auch der Rundfunk berichtet in großem Stil darüber. So dringt die Nachricht bis in ferne Dörfer. Und was so niemand erwartet hatte: bald kamen fast täglich dörfliche Abgesandte von weit her, mit Anfragen und Anmeldungen zur Mitarbeit.

Das Grundkonzept Al Ansars ist einfach: Neben den Parzellen zur Selbstversorgung zusätzlicher Anbau von Marktprodukten auf Gemeinschaftsflächen. Man hat in den meisten Dörfern genügend Boden - und vielseitige Erfahrung im Feldbau haben die Bauern auch.

Al Ansars wird fachliche Beratung geben, beim Beschaffen besseren Saatguts und neuer Früchtesorten und bei der Vermarktung helfen. So fängt es an.

Ajuda heißt Hilfe e.V. hatte als kleine Initiativgruppe seit 1991 verschiedene Sozialprojekte in Bissau finanziell unterstützt, rein karitativ. Also im Grunde außenstehend.

Die Al Ansars-Projekte waren das, was wir eigentlich wollten, um unsere geringen Mittel effizient für Entwicklung einzusetzen.

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