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Wir über uns – Ajuda heißt Hilfe e.V.
Guinea-Bissau - das Land am Atlantik ist Holland ähnlich in Größe
und Topografie. Es wird von 1,3 Millionen Menschen
bewohnt, 80% in Dörfern und Weilern. 1975 - nach
10 Jahren Befreiungskampf - wurde es von der
Kolonialmacht Portugal unabhängig. Seit 1991 machten wir Öffentlichkeitsarbeit zu Guinea-Bissau und förderten mit Geldspenden kleine Sozialprojekte in der Hauptstadt Bissau. Seit 1993 gezielte Entwicklungszusammenarbeit mit der afrikanischen Nichtregierungsorganisation Al Ansars zur Förderung bäuerlicher Selbsthilfeprojekte in den sehr armen Landregionen.
Unsere afrikanischen Partner
Die Nichtregierungsorganisation Al Ansars hat seit ihrer Gründung 1992 mit Bauernfamilien zusammen nachhaltige
Feldbauprojekte entwickelt. Zusätzlich zur Selbstversorgung baut man auf Gemeinschaftsfeldern Reis, Hirse, Bataten, oder Cashew, Mango, Zitrusfrüchte zur Vermarktung an. So kommen erstmals Gelder in die Dörfer, entstehen eigene kleine Entwicklungsfonds.
Was angebaut wird, wofür man Gewinne verwendet, entscheiden die Bewohner auf ihren Dorfversammlungen. In den meisten der hundert fachlich betreuten Dörfer kam spannende Entwicklung in Gang. Frauen und auch Jugendliche haben enormen Anteil daran. Die Landflucht beginnt sich zu verringern. Ajuda ist auf viele Art an den Veränderungen beteiligt.
Zwischen den Dörfern, die sich sehr unterscheiden, wird ein Netzwerk für Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit gefördert.
Natürlich tangieren die Projekte alles Zusammenleben im Dorf, bringen es in Bewegung, schaffen Zuversichten und auch Unsicherheiten. Aber der Wunsch nach Lebensverbesserungen, nach Entwicklung, ist allgemein.
Die Ältestenräte, die traditionell Ansehen und Einfluss in afrikanischen Gesellschaften haben, sind in unsere Projektüberlegungen immer einbezogen und tragen zur Realisierung oft wesentlich bei. Manche von ihnen, so erfährt man in Gesprächen, waren am Befreiungskampf beteiligt, Bauern und auch Bäuerinnen. Damals waren sie jung.
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